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Was geschah im Oktober...

Ende September und Anfang Oktober waren die Monate der Schulabschlüsse. In den letzten Wochen haben viele unserer Kinder einen Teil ihrer Schullaufbahn abgeschlossen. Das und ihr Neustart in den neuen Lebensabschnitt wurde an den Schulen und auch bei uns im Kinderdorf gebührend gewürdigt. In den Schulen selbst fanden mehrere große Feste statt. Es wurde getanzt und gesungen, Sketche wurden aufgeführt und auch die ein oder andere kurze (oder auch zuweilen sehr lange) Rede wurde gehalten. Für einige unserer Kinder beginnt nun bald ihre Zeit als Secondary Schüler während eines unserer Kinderdorfkinder diesen Monat sogar seine gesamte Schullaufbahn beendet hat. Auch wenn man ihn wohl angesichts dieser Tatsache nicht mehr wirklich ein Kind nennen kann.

Die Konfirmation von vieren unserer Kinder war diesen Monat ebenfalls ein großes Ereignis. Aus diesem Anlass hatten sich mehrere hundert Gläubige zu einem umfangreichen Gottesdienst versammelt. Die Festlichkeiten fanden unter freiem Himmel vor der großen Kirche statt. Dutzende Bänke waren vor einer reich geschmückten Tribüne aufgestellt worden und waren dicht besetzt.

Die Festlichkeiten dauerten einige Stunden und auch im Anschluss an den eigentlichen Gottesdienst bot sich noch die Möglichkeit zum gemütlichen Austausch und zur anschließenden Feier im Kinderdorf.

Ein weiteres Highlight stellte diesen Monat für die Kinder die Reparatur der Fahrräder dar. Die Fahrräder sind hier heißbegehrtes Lieblingsspielzeug und in den letzten Wochen häuften sich daher die frustrierten Kindergesichter aufgrund von platten Reifen oder anderen Defekten. Doch letzte Woche reisten die Räder dann für ein Wochenende zum Handwerker und kehrten repariert und fahrbereit zu den Kindern zurück. Jetzt kann man die Kinder samstags wieder wie gewohnt mit dem Rad an einem vorbeiflitzen sehen, während man parallel die Stimmen jener Kinder hört, welche befinden, dass der Zeitpunkt für die jeweiligen Fahrer nun gekommen sei, ihr Fahrrad an sie abzugeben.

Die Renovierungsarbeiten im Kinderdorf nähern sich dem Ende und die Handwerker sieht man nur noch an wenigen Stellen die letzten Schritte ausführen.

Und apropos Schritte…

Während die Handwerker zurzeit ihre letzten Arbeitsschritte ausführen, machen unsere Kleinsten ihre ersten Schritte, auf wackligen Beinen, durch die Gegend. Denn zwei der im Kinderdorf aufwachsenden Kinder sind erst knapp über ein Jahr alt und verursachen gerade entzückte Aufschreie von allen Seiten, wenn sie beschließen, dass es wieder Zeit ist, sich an einem beliebigen Gegenstand (oder auch einer beliebigen Person) hochzuziehen und daraufhin auszuprobieren, wie weit sie es mit vorausgestreckten Armen auf ihren kleinen Beinchen wohl schon schaffen.

Und obwohl sie ihre Beine inzwischen häufig schon einige Schritte weit tragen, mussten die beiden bei unserem letzten Ausflug im Kinderdorf bleiben. Dieser ging nämlich auf einen Berg.

Während unseres kleinen Ausflugs wurde viel getobt, gerannt und erkundet. Ebenfalls staunten Hannah und ich nicht schlecht, als plötzlich alle Kinder wie auf ein geheimes Kommando losrannten geradewegs auf einen alten knorrigen Baum zusteuerten. Dieser entpuppte sich als Träger von zahlreichen, leckeren, orangengroßen Früchten, welche die Kinder mit großer Begeisterung pflückten und vernaschten.

Um zu sehen, ob die Frucht schon reif ist, wurde sie ans Ohr gehalten und dann kräftig geschüttelt. War ein Rappeln zu hören, konnte die grüne Orange gefahrlos genossen werden.

Auch an der frischen Luft findet gerade die Erlebnispädagogik der Vorschulkinder statt. Nachdem sie in den letzten Monaten im Klassenzimmer die Buchstaben gelernt hatten, konnten sie ihre Kenntnis über diese, diesen Monat im Freien vertiefen.

So viel zu den Geschehnissen im Oktober. Neuigkeiten aus dem Kinderdorf gibt es dann wieder im November.

Im Namen ALLER Kinder und MitarbeiterInnen

des Amani Orphans Home Mbigili

bedanken wir uns für Ihre Unterstützung

und grüßen

herzlich aus Mbigili!

Asanteni!

Kinderdorf Mbigili, Tansania e.V.

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