März, Mwezi wa Tatu 2021

In unserer modernen, globalisierten Welt spielen der Computer und das Internet mittlerweile eine zentrale Rolle, die aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Die Arbeitswelt sowie ein Großteil unserer Freizeit werden maßgeblich von elektronischen Geräten bestimmt. Für viele Menschen ist es mittlerweile selbstverständlich, von klein auf mit digitalen Geräten aufzuwachsen. Dabei erlernen sie schon in frühen Lebensjahren den Umgang mit den dazugehörigen Programmen und Medien. Dies stellt sich allerdings in vielen ländlichen Gebieten Tansanias anders dar.


Damit unsere Schützlinge diesbezüglich nicht den Anschluss verlieren und später ihren Platz in der digitalen Welt des Internets finden können, ist es uns ein wichtiges Anliegen, sie mit dem „digitalen Grundwissen“ auszurüsten. Hierfür kooperierten wir mit der Organisation „Global Outreach“, die sich für die digitale Entwicklung Tansanias einsetzt. Die fachkompetenten Lehrer kamen einen Monat lang jeden Tag ins Kinderdorf um die Jugendlichen in Word, Excel, PowerPoint und Photoshop zu unterrichten. Das Erstellen eines Profils/Accounts, das Verfassen einer E-Mail sowie die bewusste Nutzung (Aufklärung über die Gefahren) des Internets, war ebenfalls Teil des Lehrplans. Die Schüler*innen nahmen sehr interessiert am Kurs teil und die Lehrer*innen berichteten uns fast tagtäglich über die Lernerfolge und die große Bereitschaft seitens der Jugendlichen.


Ein weiterer Themenkomplex, der wie die Digitalisierung den gesamten Globus umspannt, ist der Klimawandel. Vielerorts bemerkt man schon seit einiger Zeit große Wetterschwankungen und ein Rekordsommer jagt den nächsten. Die direkten Auswirkungen sind aber vor allem in den Ländern in Äquatornähe zu spüren. Lange Trockenzeiten, gefolgt von monsunartigen Regenfällen sind mittlerweile schon fast die Regel geworden. Dies birgt viele Gefahren und sehr komplexe Problemlagen. Für uns bedeutet es unter anderem, dass unsere Häuser durch die Regenfälle manchmal sehr in Mitleidenschaft gezogen werden und die Instandhaltung immer teurer wird. So wurden im vergangenen Monat die Schäden der letzten Regelfälle beseitigt. Das Guesthouse sowie die Halle wurden an den betroffenen Stellen ausgebessert, sodass wir für den nächsten Regen gut gerüstet sind und keine weiteren, schweren Schäden entstehen können.

Eine langjährige Mitarbeiterin, Hausmutter und Freundin verabschiedete sich nach insgesamt über 10 Jahren Arbeit für das AOHM in die Rente.


Was für ein Zeitraum!


In dieser Zeit konnte sie nicht nur den Werdegang des Kinderdorfes seit dem ersten Spatenstich mitverfolgen. Sie sah ebenfalls aus Kindergartenkindern Grundschulkinder werden, bevor sie anschließend auf die Secondary Schools gingen. Dabei bot sie vielen Kindern über einen langen Zeitraum ein sicheres Zuhause und half ihnen dabei, mit den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens fertig zu werden.


Wir danken Martha für ihren langjährigen, unermüdlichen Einsatz!


Und Ihnen, liebe Leser*innen, danken wir im Namen aller Kinder und Mitarbeiter*innen des Amani Orphans Home Mbigili für Ihre Unterstützung!


Asanteni!





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