Was geschah im September...

 

Im September wurden hier im Kinderdorf die Renovierungsarbeiten im gelben und blauen Haus beendet. Das führte dazu, dass die Mamas und die Kinder in ihre ursprünglichen Häuser zurückgezogen sind, und man selbst die Kleinen aufgedreht und euphorisch in Teamarbeit Matratzen über ihre Köpfe heben und übers Gelände transportieren sah. Die Handwerker hingegen sieht man nun am Grünen Haus und bei den Maxi-Girls und Maxi-Boys Zimmern die Werkzeuge schwingen.

Unsere neue Sozialarbeiterin arbeitet jetzt schon seit einigen Wochen hier. Anlässlich ihres Arbeitsbeginns gab es hier Anfang des Monats ein Fest. Unsere Sozialarbeiterin stellte sich in einer kurzen Ansprache vor und anschließend sorgten Musik, Tanz und Leckereien dafür, dass der Abend ein voller Erfolg wurde, und es an strahlenden Gesichtern nicht mangelte.

 

Zudem haben wird die wöchentliche Belohnungsaktion für die Kinder mit dem Fest verbunden. Deshalb gab es im Anschluss an die Feier in unserer Ukumbini, der Festhalle, auch noch draußen Lagerfeuer mit Stockbrot für alle.

Es war ein wirklich schöner und erinnerungswürdiger Abend.

 

 

Ebenfalls anwesend bei der Feier waren einige der Secondary SchülerInnen. Sie verbringen ihre Schulferien hier im Kinderdorf.

 

Aber egal ob groß oder klein, so hat es gerade alle Kinder in den Bann der „Glories“ gezogen. Die Kinder in Deutschland sagen zu den kleinen Glaskugeln mit der magischen Anziehungskraft Murmeln, Dötze, Klicker…

 

Die Geschichte der Glories begann eines schönen Tages, als wir Freiwilligen die Glaskugeln aus dem Spielzeugschrank kramten und sie nichts ahnend mit zu den Kindern nahmen. Die Augen der Kinder leuchteten beim Anblick der Murmeln, die jetzt schon seit Wochen auf Platz 1 der Lieblingsspielzeugliste stehen. Es hat sich ein richtiges Gloriespiel mit festen Regeln unter den älteren Kindern entwickelt. Es ähnelt dem Boule- oder Petanque spielen und die Kinder werfen dabei ihre Kugeln in den Sand und versuchen dann abwechselnd die liegende Kugel zu schießen. Die Kinder treten gegeneinander an und es entstehen richtige kleine Turniere. Ihnen dabei zuzusehen, wie konzentriert und ehrgeizig sie spielen, macht wirklich großen Spaß, und wenn man nachmittags das Zimmer verlässt und sich mit den kleinen Kugeln auf den Weg zu den Kindern macht, stellt man sich besser darauf ein, von einer Horde „Gloriiiiiies“ schreiender Kinder in Empfang genommen zu werden.

 

Auch über die Polisos, auch Luftballons genannt haben sich die Kinder diesen Monat sehr gefreut. An einem Nachmittag haben wir viele der bunten Flugkörper mit zu den Kindern genommen und daraufhin lange zusehen können, wie die Kinder den fliegenden Ballons munter hinterherrannten.

 

 

Unsere Vorschulkinder haben im September neue Schuluniformen bekommen. Sie erhalten morgens in einem Rahmen von 2 Stunden schon einmal eine spielerische Vorbereitung darauf, was es heißen wird, zur Schule zu gehen und tragen während dieser Zeit auch einheitliche Kleidung. Bei den Kindern sind die neuen Schuluniformen gut angekommen, und sie haben sie während der ersten Tage begeistert aneinander bewundert.

Der 26.09.2019 war für 3 Jungen aus dem Kinderdorf und einem Jungen aus dem HBC-Programm ein großer Tag. Ihr Abschluss an der Mkawaganga Primary School stand an. Sieben Jahre sind sie nun dort zur Schule gegangen, ab jetzt wird es für sie auf der Secondary School weiter gehen.

 

 

 

Schickgemacht ging es im weißen Hemd am Morgen zur Schule, um die letzten Vorbereitungen vor Ort zu treffen. Mittags war es dann so weit. Viele Gäste kamen, um mit ihnen zu feiern. Es wurde viel getanzt, gesungen und auch kleine Theaterstücke wurden stolz präsentiert. Nach vielen lobenden Reden der Lehrer, Schüler und Gäste wurde ein großer, bunt verzierter Kuchen nach vorne getragen und in mundgerechte Stücke geteilt. Es ist eine Tradition, dass die Eltern, Betreuer oder Hausmütter die Kinder als Zeichen der Fürsorge mit einem auf einen Zahnstocher gespießtes Kuchenstück „füttern“. Nach der vier Stunden langen Feier gab es dann auch endlich die Zeugnisse und Abendessen für alle. Im Kinderdorf wurde später noch ganz aufgeregt von diesem bedeutenden Tag berichtet.  ​

Einmal in der Woche findet hier im Kinderdorf der Musiknachmittag statt. Wir stellen dann den Kindern verschiedene Musikinstrumente zur Verfügung, und sie können sich ein wenig ausprobieren. Momentan weckt besonders das Schlagzeug, das ich auch gerade im Moment spielen hören kann, das Interesse der Kinder. Meine Mitfreiwillige Hannah bringt den Kindern zurzeit die Grundschläge darauf bei, und viele der Kinder beweisen großes Rhythmusgefühl.

 

Ein Mindestalter es hier beim Schlagzeug spielen übrigens nicht…

 

 

Im Namen ALLER Kinder und MitarbeiterInnen

des Amani Orphans Home Mbigili

bedanken wir uns für Ihre Unterstützung

und grüßen

herzlich aus Mbigili!

Asanteni!

 

Kinderdorf Mbigili, Tansania e.V.

 

Darlehnskasse Münster

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