Was geschah im Dezember 2009 / Januar 2010
Der Dezember ist durch die Schulferien der ruhigste Monat im Kinderdorf, da mehr als die Hälfte der Kinder ihre noch lebenden Verwandten besuchen. Anfang des Monats konnte das grüne Haus dank eines einzigen Spenders mit einer neuen Solaranlage ausgerüstet werden. Da dort die meisten Kinder zwischen ein und drei Jahren wohnen, haben sich Hausmama Happy und Helferin Angel sehr gefreut, endlich auch abends Licht zu haben, was ihnen die Arbeit erleichtert. Vielen Dank!
Die Regenwassertanks wurden fertiggestellt. Alle Studenten, die von AOHM finanziell unterstützt werden, kamen in ihren Semesterferien, um bei der Farmarbeit zu helfen. Jetzt, in der Regenzeit, werden die Felder umgegraben und Mais gepflanzt.
Am 27.12. fuhren Mama Mosha, Mama Nicki, Mama Happy, Helferin Helena und Richard vier Tage nach Zanzibar. Für die meisten war es der erste Urlaub ihres Lebens, fuer den sie ein Jahr lang gespart hatten. Das erste Mal in Dar es Salaam! Das erste Mal in einem Hotel! (Ja, man muss die Zimmer abschließen, wenn man das Hotel verlässt, obwohl in der Rezeption jemand sitzt, der aufpasst….! Zum Glück wurde nix geklaut!) Das erste Mal auf einem Schiff! Das erste Mal im Ozean geschwommen! Man kann die Momente ihres Glücks nicht erfassen, aber man sah in den Gesichtern der Frauen, wie sehr sie diese Anerkennung ihrer Arbeit genossen. Auf Zanzibar besuchten wir eine NGO, die ein Dorf im Norden der Insel unterstützt. Gemeinsam fuhren wir nach Kwenda, wo die Küste mit Hotels verbaut ist, die dem dahinter lebenden Fischern nicht nur den Zugang zum Meer verbieten, ihnen vor allem aber das Grundwasser wegnehmen.

Drei 40 Meter tiefe Brunnen, die für das gesamte Dorf mit 1300 Einwohnern zur Verfügung stehen, sind fast versiegt. Die Frauen des Dorfes sind den ganzen Tag damit beschäftigt, 35 Liter – Eimer aus der Tiefe zu ziehen. Danach besuchten wir die „andere“ Welt – und gingen schwimmen. Am nächsten Tag besuchten wir das staatliche Waisenhaus der Insel in Stonetown, in dem ich leider nicht fotografieren durfte. Es sah aus wie ein Gefängnis im Mittelalter- düster, riesig, heruntergekommen. 55 Kinder, teilweise geistig behindert, leben dort ohne Spielzeug oder irgendetwas im ersten Stock eines riesigen Hauses. Sie dürfen nicht raus, da das Waisenhaus neben einem öffentlichen Park (mit Spielplatz) liegt, der den Touristen vorbehalten ist. Demnächst werden sie an den Ortsrand verlegt, da das Bild eines Waisenhauses dem Tourismus nicht förderlich erscheint. Es war sehr interessant für unsere Mamas, ihre Erfahrungen mit den dortigen Mamas auszutauschen und die Situationen zu vergleichen. Sylvester besuchten wir ein kleines, nicht-kommerzielles Musikfestival im Süden der Insel und stießen mit Wasser auf ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Neues Jahr an.
Im Januar kehrten alle Kinder pünktlich und wohlauf von ihrer Verwandtschaft zurück. Der Schulalltag hat alle wieder schnell eingenommen und auch im Kindergarten in Mbgili und im Kinderdorf wird wieder unterrichtet. In Mbgili verstärkt unsere weltwärtsfreiwillige Wiebke ihre Kollegin Irene. Insgesamt unterrichten sie jetzt zu zweit 70 Kinder. In unserem Kinderdorf geht es mit 16 Kindern doch ehr beschaulich zu, hier arbeitet unser weltwertsfreiwilliger Jan mit den größeren Kindern zusammen und bringt ihnen lesen, schreiben und rechnen bei.
Außerdem kümmern sich die beiden momentan um eine Volleyball AG am Sonntag auf unserem frisch renovierten Volleyballplatz. In Zusammenarbeit mit unserem Farmmanager Richard bringen sie den Kindern auch die Arbeit auf der Farm näher, was in der tansanischen Gesellschaft ein wichtiges Wissen darstellt. Auch von unserer Farm gibt es Neuigkeiten. Eine unserer Kühe hat gekalbt, womit die Anzahl der Jungtiere nun auf vier gestiegen ist. Zu unserem Bedauern ist es wieder ein Bulle. Wir haben ihn auf den Namen „Max“ getauft. Außerdem wurde eine Reparatur am Dach vom Kuhstall nötig, das durch den starken Wind etwas in Schieflage geraten ist. Das Problem wurde aber schon wieder behoben. Momentan arbeiten wir noch daran, dass so was nicht noch mal vorkommt.
Der Dezember ist durch die Schulferien der ruhigste Monat im Kinderdorf,
da mehr als die Hälfte der Kinder ihre noch lebenden Verwandten besuchen.
Anfang des Monats konnte das grüne Haus dank eines einzigen Spenders mit
einer neuen Solaranlage ausgerüstet werden. Da dort die meisten Kinder
zwischen ein und drei Jahren wohnen, haben sich Hausmama Happy und Helferin
Angel sehr gefreut, endlich auch abends Licht zu haben, was ihnen die
Arbeit erleichtert. Vielen Dank!
Die Regenwassertanks wurden fertiggestellt. Alle Studenten, die von AOHM
finanziell unterstützt werden, kamen in ihren Semesterferien, um bei der
Farmarbeit zu helfen. Jetzt, in der Regenzeit, werden die Felder umgegraben
und Mais gepflanzt.
Am 27.12. fuhren Mama Mosha, Mama Nicki, Mama Happy, Helferin Helena und
Richard vier Tage nach Zanzibar. Für die meisten war es der erste Urlaub
ihres Lebens, fuer den sie ein Jahr lang gespart hatten. Das erste Mal in
Dar es Salaam! Das erste Mal in einem Hotel! (Ja, man muss die Zimmer
abschließen, wenn man das Hotel verlässt, obwohl in der Rezeption jemand
sitzt, der aufpasst….! Zum Glück wurde nix geklaut!) Das erste Mal auf
einem Schiff! Das erste Mal im Ozean geschwommen! Man kann die Momente
ihres Glücks nicht erfassen, aber man sah in den Gesichtern der Frauen, wie
sehr sie diese Anerkennung ihrer Arbeit genossen.
Auf Zanzibar besuchten wir eine NGO, die ein Dorf im Norden der Insel
unterstützt. Gemeinsam fuhren wir nach Kwenda, wo die Küste mit Hotels
verbaut ist, die dem dahinter lebenden Fischern nicht nur den Zugang zum
Meer verbieten, ihnen vor allem aber das Grundwasser wegnehmen. Drei 40
Meter tiefe Brunnen, die für das gesamte Dorf mit 1300 Einwohnern zur
Verfügung stehen, sind fast versiegt. Die Frauen des Dorfes sind den
ganzen Tag damit beschäftigt, 35 Liter – Eimer aus der Tiefe zu ziehen.
Danach besuchten wir die „andere“ Welt – und gingen schwimmen.
Am nächsten Tag besuchten wir das staatliche Waisenhaus der Insel in
Stonetown, in dem ich leider nicht fotografieren durfte. Es sah aus wie ein
Gefängnis im Mittelalter- düster, riesig, heruntergekommen. 55 Kinder,
teilweise geistig behindert, leben dort ohne Spielzeug oder irgendetwas im
ersten Stock eines riesigen Hauses. Sie dürfen nicht raus, da das
Waisenhaus neben einem öffentlichen Park (mit Spielplatz) liegt, der den
Touristen vorbehalten ist. Demnächst werden sie an den Ortsrand verlegt, da
das Bild eines Waisenhauses dem Tourismus nicht förderlich erscheint. Es
war sehr interessant für unsere Mamas, ihre Erfahrungen mit den dortigen
Mamas auszutauschen und die Situationen zu vergleichen.
Sylvester besuchten wir ein kleines, nicht-kommerzielles Musikfestival im
Süden der Insel und stießen mit Wasser auf ein erfolgreiches, glückliches
und gesundes Neues Jahr an.
Im Januar kehrten alle Kinder pünktlich und wohlauf von ihrer
Verwandtschaft zurück. Der Schulalltag hat alle wieder schnell eingenommen
und auch im Kindergarten in Mbgili und im Kinderdorf wird wieder
unterrichtet. In Mbgili verstärkt unsere weltwärtsfreiwillige Wiebke ihre
Kollegin Irene. Insgesamt unterrichten sie jetzt zu zweit 70 Kinder. In
unserem Kinderdorf geht es mit 16 Kindern doch ehr beschaulich zu, hier
arbeitet unser weltwertsfreiwilliger Jan mit den größeren Kindern zusammen
und bringt ihnen lesen, schreiben und rechnen bei.
Außerdem kümmern sich die beiden momentan um eine Volleyball AG am Sonntag
auf unserem frisch renovierten Volleyballplatz. In Zusammenarbeit mit
unserem Farmmanager Richard bringen sie den Kindern auch die Arbeit auf der
Farm näher, was in der tansanischen Gesellschaft ein wichtiges Wissen
darstellt.
Auch von unserer Farm gibt es Neuigkeiten. Eine unserer Kühe hat gekalbt,
womit die Anzahl der Jungtiere nun auf vier gestiegen ist. Zu unserem
Bedauern ist es wieder ein Bulle. Wir haben ihn auf den Namen „Max“
getauft. Außerdem wurde eine Reparatur am Dach vom Kuhstall nötig, das
durch den starken Wind etwas in Schieflage geraten ist. Das Problem wurde
aber schon wieder behoben. Momentan arbeiten wir noch daran, dass so was
nicht noch mal vorkommt.