Was geschah im April 2010?
Seit Ostern bin ich nun wieder hier in meiner zweiten Heimat. Ich fühle mich sehr wohl nach so langer Pause, und es ist schön, wieder gebraucht zu werden.
Auf dem Hinweg fuhren wir, Alfred und Barbara Gockel-Wronski, meine Schwiegertochter Ute, Christophs Frau, Marlies Hoesemans und ich zunächst nach Konstanz. Dort trafen wir mit dreien der vier Ärzte, die für vier Wochen hier im Kinderdorf waren, zusammen. Sie erzählten uns von ihrer Arbeit im Kinderdorf (siehe Bericht vom März).
Inzwischen haben die Hausmütter das „Tokensystem“ kennengelernt, d.h. wie man gute Hilfe der Kinder im Haus oder Garten belohnt. Es funktioniert gut, und Hausmütter und Kinder sind zufrieden mit diesem neuen Weg.
Weltwärtsfreiwillige Wiebke, gelernte Sonderschulpädagogin, arbeitet das System hervorragend aus und vermittelt es den Hausmüttern und Kindern. Außerdem leitet sie im Dorfkindergarten eine eigene Gruppe
Jan, der zweite Weltwärtsfreiwillige, macht dabei alle PC-Arbeiten: schriftliche Berichte über die Entwicklung der Kinder und Vorbereitung des Tokensystems. Außerdem führt er die Statistik der Farm, macht mit den Kindern Geländespiele und vieles andere.
Herzlichen Dank an beide!
Bauten
Am 29.4. hat Godi angefangen, das Gästehaus zu bauen. Er meint, in drei Monaten fertig zu sein. Wer’s glaubt……..Es wird zunächst für die Verwaltung genutzt, damit Alberto die Buchführung in einem eigenen Büro machen kann.
Der Schweinestall muß um zwei größere Koben erweitert werden, denn zwei Schweine sind trächtig und die Koben zu klein. Außerdem bekommen die Schweine ein Freilaufgelände rund um ihren Stall.
Wer möchte unseren Schweinen Gutes tun? Dann überweisen Sie bitte auf das Spendenkonto mit dem Vermerk „Schweinestall“. Danke!
Verschiedenes
Unsere Rosella – (Hibiskus-)ernte ist riesig. Nächste Woche fangen wir an, zu verpacken. Wenn wir keinen ausreichenden Markt hier in Iringa finden, können wir in Dar es Salaam verkaufen.
Ab Mai verkaufen wir auch unser dunkles Brot.
Die Milchproduktion reicht nicht aus, um alle Wünsche zu befriedigen. In Mbigili gibt es viele HIV-Kranke,die unsere Milch kaufen möchten.
Vorgestern sind unsere ersten vier Perlhuhnküken geschlüpft, ausgebrütet von einem Huhn, da die Perlhuhnhenne immer im Gebüsch brütet, wo die Schlangen die Eier fressen.
Ursula Lettgen